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"Mit dem Rad zur Arbeit" bewegt Menschen - Radfahren erspart dem Gesundheitswesen Kosten

Logo Mit dem Rad zur Arbeit
© ADFC

Die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Gesundheitskasse AOK ist eine echte Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2010 haben rund 170.000 Menschen teilgenommen und ihren Arbeitsweg aktiv gestaltet. "Mit dem Rad zur Arbeit" läuft seit 2001 in Bayern und seit 2003 bundesweit mit steigenden Teilnehmerzahlen.

Die stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Heidi Wright begleitet die Aktion von Anfang an. "Die Begeisterung der Menschen für die Aktion zeigt, dass ‚Mit dem Rad zur Arbeit' genau den Zeitgeist trifft. Mit dem Fahrrad lassen sich die alltäglichen Wege einfach, gesund, sauber und bequem zurücklegen."

Ziel der Aktion ist es, die umweltfreundliche Mobilität des Radfahrens mit den gesundheitlichen Vorteilen täglicher Bewegung zu verbinden. Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter sogenannten Zivilisationskrankheiten. Das sind etwa Erkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich sowie chronisch-degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates. Und beidem – sowie einer ganzen Reihe weiterer Krankheiten wie etwa Diabetes im Erwachsenenalter – kann man durch mehr Rad-Aktivität vorbeugen.

Hier setzt die Aktion an: Wer im jährlichen Aktionszeitraum vom 1. Juni bis 31. August an mindestens 20 Arbeitstagen entweder von zu Hause mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt oder das Fahrrad mit Bahn und Bus kombiniert, dem winken attraktive Einzel- und Teampreise.

Und was gut für den Teilnehmer ist, ist auch gut für seine Firma. In der Arbeitswelt bietet eine bessere Allgemein-Gesundheit für Arbeitnehmer und -geber gleichermaßen Vorteile. Wright: "Ein geringer Krankenstand, weniger Unfälle, mehr Arbeitszufriedenheit und eine verbesserte Arbeitsatmosphäre durch weniger Stress erhöhen bei den Angestellten die Motivation – und im Unternehmen die Produktivität."

Trotz aller Erfolge gibt es noch Steigerungsmöglichkeiten: Etwa sieben Millionen Pendler könnten nach Berechnungen des ADFC aufgrund ihrer Arbeitswege vom Pkw aufs Fahrrad umsteigen. Heidi Wright: "Die Aktion zeigt, dass Radverkehrsförderung neben umwelt- und verkehrspolitischen Gründen auch aus gesundheitspolitischer Sicht eine Investition in die Zukunft ist. Verkehrsplanung muss sich daher auch an gesundheitspolitischen Zielen messen, die über Lärmschutz und Luftreinhaltung hinausgehen."

Die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" stellt den individuellen Gesundheitsnutzen in den Vordergrund und bietet damit ein wichtiges Argument für die Radverkehrsförderung. "Das stärkste Motiv für das Fahrrad als Alltags-Verkehrsmittel bleibt einfach die eigene Gesundheit", so Heidi Wright. Das Fahrrad ist das ideale Sportgerät für alle, die sich lange nicht mehr körperlich betätigt haben. Und dabei spart man noch Zeit – denn der Radweg zur Arbeit ersetzt mitunter den Gang ins Fitness-Studio.

Informationen zur Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" gibt es unter www.adfc.de/gesundheit.

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Zur Original-ADFC-Mitteilung

Meta Infos
Stand der Information
22. Oktober 2010
Quelle

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Bundesverband e. V.

Land
Deutschland
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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