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"micromobility expo" in Hannover

Messe für elektrische Kleinstfahrzeuge feierte Premiere

Messe "micromobility expo" in Hannover
Messe "micromobility expo" in Hannover © Deutsche Messe (micromobilityexpo.de)

Premiere der micromobility expo begeistert Aussteller und Besucher - Nächste Messe vom 14. - 16. Mai 2020

Innovativ, zukunftsorientiert und trendig zeigte sich die erste micromobility expo vom 2. bis 4. Mai 2019 in Hannover. Die neue Messe für elektrische Kleinstfahrzeuge ist nach drei erlebnisreichen Tagen am Samstag zu Ende gegangen. Mit der micromobility expo war die Deutsche Messe angetreten, die Mikromobilität in den Städten zu fördern sowie flexible und umweltfreundliche Lösungen mit elektrischen Kleinst- und Leichtfahrzeugen zu präsentieren. Mehr als drei Dutzend Aussteller zeigten Pedelecs und elektrische Skateboards, Tretroller, Lastenfahrräder, Scooter, Motorräder oder Kleinstwagen, die künftig den Verkehr in den Städten verändern werden. 3 000 Besucher waren auf das Messegelände gekommen, um sich über die neuen urbanen Trends zu informieren. "Damit liegen wir über unseren Erwartungen. Der Start der micromobility expo ist gelungen", sagte Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, zum Abschluss der Messe. "Die Kombination aus Ausstellung, Konferenz und Teststrecken ist aufgegangen. Die positive Stimmung in den Pavillons, das starke Interesse an den Fachvorträgen sowie der große Andrang auf den beiden Teststrecken haben gezeigt, dass es einen Bedarf für eine solche Veranstaltung gibt. Wir werden das Format der Messe konsequent weiterentwickeln, mit Blick auf den wachsenden Markt neue Themenschwerpunkte setzen und die internationale Beteiligung ausbauen."

Elektrische Kleinstfahrzeuge sollen schon bald zum Straßenbild in Deutschland gehören. "Thema und Zeitpunkt der micromobility expo kamen genau zur richtigen Zeit angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussion um die Mobilität von morgen, besonders in urbanen Räumen. Die Elektrokleinfahrzeuge sind nicht nur als Ersatz herkömmlicher Autos mit Verbrennungsmotor zu sehen, sondern vor allem auch in Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr. Die Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln und den Mikromobilen bietet künftig eine attraktive Alternative zum PKW und trägt dazu bei, den innerstädtischen Autoverkehr zu reduzieren", fügte Gruchow hinzu.

Die ersten beiden Tage der micromobility expo waren für Fachleute reserviert. Am Messe-Samstag waren die Tore mit einem umfangreichen Aktionsprogramm auch für Verbraucher geöffnet. In den drei Pavillons unter dem EXPO-Dach gewährten die Aussteller einen Einblick in die Mobilität von morgen. Gezeigt wurde ein breites Portfolio an elektrischen Leicht- und Kleinstfahrzeugen – von Pedelecs und elektrischen Skateboards über Fahrräder, Lastenfahrräder sowie Scootern und Motorrädern bis hin zu kleinen Elektro-Autos. Auch Lösungen für Lade- und Verkehrsinfrastrukturen, Park- und Garagensysteme, IKT-Infrastrukturen, intermodale Mobilitätskonzepte sowie Sharing-Systeme wurden vorgestellt.

Zudem konnten Besucher die kleinen Flitzer auf zwei Teststrecken im Freigelände selbst ausprobieren. Rund 100 Fahrzeuge standen zur Verfügung. Die Parcours entwickelten sich zu Publikumsmagneten und zogen auch Besucher an, die zum ersten Mal mit Mikromobilen in Berührung kamen. Sie zeigten sich begeistert von der Bandbreite und dem Leistungsvermögen der Mini-Fahrzeuge, für die sie mit ein wenig Übung schnell das richtige Fahrgefühl entwickeln konnten.

Großes Interesse an Konferenzen und Foren

Volles Haus verzeichnete auch das dreitägige Konferenzprogramm als zentrale Anlaufstelle für Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. Insbesondere für Fachbesucher stand das Vortragsprogramm ganz oben auf der Agenda. Bei Diskussionen über die Neuverteilung des Verkehrsraumes, rechtliche Fragen oder die kluge Vernetzung der Verkehrsmittel blieb dann auch keiner der Stühle unbesetzt. Zu den Höhepunkten im Fachforum zählte unter anderem die Podiumsrunde zum Thema "Verschläft Deutschland die Elektromobilität?". Dort haben Frauen und Männer aus der Politik, die privat Elektroautos fahren, darüber diskutiert, wie man bessere Rahmenbedingungen für Elektromobilität schaffen kann.

"In der Mobilität zeichnet sich ein ‚Kulturwandel‘ ab. Das Auto als Statussymbol verliert an Bedeutung. Es ist an der Zeit, intelligente Lösungen zu diskutieren und umzusetzen, um ‚genau jetzt‘ so schnell und unkompliziert wie möglich von A nach B kommen zu können. Dafür brauchen wir diese Vielfalt von Mikromobilen", sagt Sabine Flores, Geschäftsführerin Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. "Die micromobility expo ist die ideale Plattform, um Experten zu vernetzen, die Menschen zu informieren und an die neue Mobilität heranzuführen."

Das jährliche Treffen der aktiven Elektro-Mobilisten aus ganz Norddeutschland zum E.drivers.only bot Besuchern der micromobility expo eine gute Gelegenheit, sich praxisnah über das Fahren mit Strom zu informieren. Parallel zu dem Treffen berichteten E-Mobilisten wie Rafael de Mestre über ihre spannenden Touren. Der spanische Elektromobilitätspionier ist in 80 Tagen mit einem Elektroauto um die Welt gefahren.

Hohe Qualität der Besucher und Gespräche

Den ausstellenden Unternehmen bot die micromobility expo gute Möglichkeiten, um neue Kontakte zu erschließen. Sie zeigten sich mit der Qualität der Besucher und der Gespräche sowie mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. "Auf der micromobility expo hatten wir die Gelegenheit, uns in wertvollen Gesprächen mit Vertretern aus den Bereichen Mikromobilität und Politik zu vernetzen. Wir haben uns gefreut, Teil dieser neuen und innovativen Veranstaltung zu sein und freuen uns, auch im nächsten Jahr daran teilzunehmen", sagte John P. Hein, Head of Marketing, flash, LMTS Germany, Berlin.

Dies bestätigt auch Jens Ulrich Müller, E Scooter Shop, Hannover: "Die mediale Aufmerksamkeit der micromobility expo war sehr beeindruckend. Das Interesse war sehr groß. Neben bestehenden bekannten Geschäftspartnern kamen sehr schnell viele neue Kontakte zustande. Diese waren durchweg sehr hochwertig und informativ. Auch der Austausch mit vielen Besuchern, die zum ersten Mal in Berührung mit dem Thema Mikromobilität kamen, war sehr produktiv und eine Bereicherung für die eigene zukünftige Arbeit. Wir trauen der micromobility expo auf jeden Fall zu, sich sehr schnell als die Leitmesse für Elektrokleinstfahrzeuge zu etablieren. Das nächste Jahr haben wir die Messe bereits fest in der Planung mit drin."

Janik Lipke, Co-Founder, moovi, München, fügt hinzu: "Die micromobility expo hat unsere Erwartungen auf ganzer Linie übertroffen. Die Fachmesse ist stellvertretend für den Zeitgeist und leistet einen wertvollen Beitrag zur E-Mobilität in Deutschland. Das hat sich für uns vor allem durch die Vertretung von Presse, Politik und hochkarätigen Fachbesuchern bemerkbar gemacht."

Meta Infos
Stand der Information
5. Mai 2019
Weitere Informationen
Quelle
Deutsche Messe Hannover (www.micromobilityexpo.de)
Land
Niedersachsen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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