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Mehr Bewegung dank "bike to work"

Pressefoto zur Schweizerischen Kampage "Bike to work"
Pressefoto zur Schweizerischen Kampage "Bike to work" © biketowork.ch

Die Europäischen Gesundheitspolitiker sagen der Fettleibigkeit den Kampf* an. Bei der Umsetzung von Massnahmen ist die IG Velo an vorderster Front mit dabei. Die heute lancierte Aktion "bike to work", welche im Juni 2007 über die Bühne geht, hat zum Ziel, dass möglichst viele Pendler und Pendlerinnen auf ihrem Weg zur Arbeit das Velo benützen. Die Arbeitgeber sind aufgerufen ihren Betrieb anzumelden und so ihren Mitarbeitenden die Teilnahme an der Aktion zu ermöglichen. Die bewegende Idee bringt nicht nur Schwung in den Betrieb, sondern fördert in erster Linie die Gesundheit der Mitarbeitenden.

*Die Europäischen Gesundheitspolitiker sagen der Fettleibigkeit den Kampf an. Ungefähr 2,2 Millionen Schweizerinnen und Schweizer sind zu dick, Tendenz steigend. Zudem bewegen sich gemäss der jüngsten Gesundheitsbefragung des Bundes zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner zu wenig. "Wir haben ein riesiges Problem und müssen dieses nun angehen", sagte Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und Delegationsleiter an der europäischen Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Istanbul vom 15.-17. November 2006. Die WHO und das BAG empfehlen Erwachsenen, sich täglich eine halbe Stunde zu bewegen. (Auszug aus sda Pressemeldungen vom 16.11., 17.11. und 20.11.2006)

Eine bewegende, gesunde Idee

Regelmässige Bewegung ist vital für die Gesundheit. Bereits 30 Minuten körperliche Betätigung täglich wirken sich positiv aus. Wer Velo fährt, ist fitter, leistungsfähiger und seltener krank. Die Veloförderung ist im Interesse des Betriebs, denn Arbeitsausfälle wegen Krankheit verursachen hohe Kosten. Die Mitarbeitenden kommen schnell und entspannt zur Arbeit und der Betrieb profitiert von einem positiven Image.

Riesiger Erfolg in 2006

Die erstmalige Durchführung der Aktion im Sommer 2006 hat voll eingeschlagen. Die meisten der 400 Betriebe und der über 21 000 teilnehmenden Mitarbeitenden, sind begeistert. Mitgemacht haben Unternehmen verschiedener Grössen, vom klassischen KMU bis zu Grossbetrieben. Bei den Mitarbeitenden stiess die Aktion auf eine sehr hohe Akzeptanz und wurde äusserst positiv aufgenommen. Die Evaluation hat zudem gezeigt, dass über ein Drittel aller Aktions-Teilnehmenden echte Umsteiger sind, die vorher mit dem Auto oder mit dem Öffentlichen Verkehr zur Arbeit fuhren. Fast alle von Ihnen wollen auch nach der Aktion mindestens ab und zu mit dem Velo zur Arbeit fahren.

Neun von Zehn Personen gaben an, auch im nächsten Jahr wieder an der Aktion teilnehmen zu wollen, wogegen nur Zwei von Hundert dies verneinen.

bike to work 2007

Die Aktion dauert vom 1. bis 30. Juni und richtet sich an alle Betriebe und ihre Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz. WICHTIG: Die Mitarbeitenden können nur dann teilnehmen, wenn sich ihr Betrieb auch angemeldet hat. Das Ziel aller Teilnehmenden ist es, während dem Aktionsmonat Juni an mindestens 50% der persönlichen Arbeitstage das Velo zu benützen. Wer dies erreicht, nimmt an der nationalen Verlosung von attraktiven Wettbewerbspreisen teil. Wer bei der Aktion mitmachen will, konfrontiert am Besten den Personalleiter mit der überzeugenden und gewinnbringenden Aktion, der Betrieb hat noch Zeit bis zum 15. März 2007 sich anzumelden. Unterstützende Dokumente für die Überzeugungsarbeit sowie Details zur Aktion finden Sie unter www.biketowork.ch.

"bike to work" ist eine Aktion der IG Velo Schweiz und wird unterstützt von MIGROS, CSS Versicherung, dem Bundesamt für Gesundheit und Gesundheitsförderung Schweiz.

Zur Originalpressemitteilung (pdf)

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Stand der Information
29. November 2006
Quelle

Gregor Zimmermann / Nationaler Dachverband der Interessengemeinschaften Velo Schweiz

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Fahrradthemen
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