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Hamburg/Schleswig-Holstein

Klimakampagne der Nordelbischen Kirche stellt Kirche-für-Klima-Fahrrad vor

Radfahrer und Autos auf der Straße
© Ralf Winkler

Die Klimakampagne der Nordelbischen Kirche (NEK) hat am 19. Februar 2011 auf der Nordelbischen Synode in Rendsburg das neue KIRCHE-FÜR-KLIMA-FAHRRAD vorgestellt.

Das Klima-Fahrrad ist eine Sonderedition eines bekannten Markenherstellers, ein so genanntes Pedelec (Pedal Electric Cycle), mit Elektromotor.

"Die Idee und Initiative der Klimakampagne für ein elektrisch unterstütztes Fahrrad ist nun realisiert", sagte der Ständige bischöfliche Stellvertreter im Sprengel Hamburg und Lübeck, Jürgen F. Bollmann. Die Nordelbische Kirche und die Kampagne "Kirche für Klima" erhofften sich durch das Angebot des Klimarades eine weitere Emissionsverminderung. Ziel der Kampagne sei es, den CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2015 verglichen mit dem Jahr 2005 um 25 Prozent zu senken. "Im Sinne der Schöpfungstheologie verstehen Christinnen und Christen sich bereits seit einigen Jahrzehnten und insbesondere seit ihrer Weltversammlung in Seoul im Jahre 1990 "als Mitglieder der lebendigen Schöpfungsgemeinschaft der Gemeinschaft des Bundes in Christus" und "als Mitarbeiter Gottes", die die "Ganzheit der Schöpfung" bewahren wollen", sagte Bollmann. In diesem Sinne stehe den Geistlichen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Klimarad ab Juni dieses Jahres zur Verfügung. Das Elektrofahrrad gewinne bei den steigenden Spritpreisen verstärkt an Bedeutung, denn damit könnten kurze und mittlere Strecken überwunden werden, ohne mit dem Auto fahren zu müssen. Das schone die Umwelt und fördere außerdem die Gesundheit, so Bollmann weiter.

Der Leiter der NEK-Klimakampagne, Jan Christensen, sagte bei der Vorstellung des Muster-Rades: "Ich erwarte, dass das "Kirche-für-Klima-Rad" vielen das Radfahren leicht macht, so dass immer mehr kirchliche Mitarbeitende aufs Rad umsteigen. Durch seine elektrische Unterstützung nimmt dieses Rad alles Schwere vom Radfahren: nie wieder bergauf, nie wieder Gegenwind, immer mit einem Lächeln am Ziel." Das Modell überzeuge außerdem durch hervorragendes Fahrverhalten, den leichten Einstieg und durch den speziellen Rahmen. Die ausgewählten Komponenten garantierten darüber hinaus besten Sitz- und Fahrkomfort", so Christensen.

Das mit dem Logo der NEK-Klimakampagne "gebrandete" Klimarad macht außerdem auch im äußeren Erscheinungsbild auf das Ziel der Kampagne aufmerksam. Dies führt aus Marketingsicht dazu, dass der Bekanntheitsgrad unserer Kampagne steigen wird. "Wenn es uns gelingt, unser Ziel in den Köpfen der Menschen zu verankern, haben nicht nur wir etwas für das Klima getan, sondern wir werden andere mitnehmen", so Christensen.

Das Pedelec kann ohne Führerschein betrieben werden, da es dem "normalen" Fahrrad gleich gesetzt ist. Es besteht keine Kennzeichnungs-, Versicherungs- und Helmpflicht. Ein Kopfschutz wird jedoch empfohlen. Zum Preis von 1.350 Euro kann das qualitativ hochwertige Klimarad bei der Hamburger Arbeitsgenossenschaft Wilhelmsburg eG – "Zusammen stark", Veddeler Brückenstr. 128, 20539 Hamburg, Tel.: 040/67 38 92 56 eMail: eBike@haw-eg.de bestellt werden.

Quelle:
www.nordelbien.de/presse
www.kirchefuerklima.de/newsarchiv/11/02/23/das-kirche-fuer-klima-fahrrad-ist-da

Meta Infos
Stand der Information
24. Februar 2011
Quelle

Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche / www.kirchefuerklima.de

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