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Berlin

Kampagne zur Verkehrsentlastung durch Fahrradförderung bei der Fußball-WM 2006

Das Brandenburger Tor in Berlin
Das Brandenburger Tor in Berlin © Berlin Partner / Scholvien

Vier Wochen lang wird Berlin vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2006 Welthauptstadt des Fußballs sein und ein riesiges Fußballfest erleben.

Im Rahmen einer Pressekonferenz begann heute auf dem Potsdamer Platz offiziell die Kampagne "Berlin steigt um". Schwerpunkt der Eröffnungsveranstaltung war das Werben der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, während der WM möglichst viele Fahrten mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Im Rahmen der Kampagne "Berlin steigt um – aufs Fahrrad" werden am Olympiastadion und an zentralen WM-Partyplätzen kostenlose bewachte Fahrradparkplätze mit Fahrrad-Service-Check angeboten. Projektpartner für die Bewachung der Parkflächen, die Organisation und den Service-Check ist die Berliner bbw Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH. Für die temporären Fahrradparkplätze hat der Senat sichere Abstellanlagen erworben, die nach der Weltmeisterschaft von den Bezirken übernommen werden und zur Verbesserung des Fahrradparkens z.B. an Schulen und Sportanlagen beitragen.

Der offizielle Start der Kampagne wurde gemeinsam mit der Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer und der Stiftung Naturschutz Berlin durchgeführt. Die Stiftung Naturschutz visualisierte auf dem Potsdamer Platz den Flächenverbrauch von Autos im Vergleich zum Fahrrad. An dieser Aktion nahmen 150 Jugendliche, die sich bei der Stiftung Naturschutz im Freiwilligen Ökologischen Jahr befinden, teil.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Berlin steigt um – aufs Fahrrad" will Berlinerinnen und Berliner, Gäste, Touristen und Fußballfans bei Kurzstrecken zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen. Denn für Kurzstrecken empfiehlt sich das Fahrrad besonders. Dies gilt natürlich auch für die Zeit nach der WM. Fast die Hälfte aller täglich in Berlin zurückgelegten Wege sind kürzer als 5 km. Für diese ist das Fahrrad optimal. Außerdem hält Fahrrad fahren gesund und fit. Würden nur zwei Prozent aller Wege und Fahrten in Berlin mit dem Fahrrad zurückgelegt, gäbe es täglich 25.000 Autofahrten weniger. Hinzu kommt: Ein Fahrrad braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Und: Das Fahrrad garantiert individuelle Mobilität. Während der WM können Radfahrer sogar in die Zonen fahren, die für den Autoverkehr gesperrt sind."

Neben der Bereitstellung von kostenlosen bewachten Fahrradparkplätzen während der WM erscheint auch ein WM-Fahrradstadtplan. Dieser kostenlose Plan zeigt die besten Fahrradstrecken in der Innenstadt und hilft, geeignete Routen für die alltägliche Nutzung und zu den Veranstaltungsorten zu finden, z.B. zu den WM-Partys und zu den bewachten Fahrradparkplätzen. Er gibt außerdem vielseitige Informationen rund ums Fahrrad fahren in Berlin. Der WM-Fahrradstadtplan ist kostenlos im Infocenter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Behrenstr. 42 in Mitte und bei Karstadt Sport am Neuen Kranzler Eck erhältlich.

Auch pfiffige Postkarten mit Karikaturen zu WM und Fahrrad verweisen auf die Kampagne und geben den Link zur Website: www.berlin-steigt-um.de

"Berlin steigt um – auch aufs Fahrrad" ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Sie wird von folgenden Partnern unterstützt: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Deutsche Telekom, riese und müller, Schwalbe, Unfallkasse Berlin, Zweipluszwei.
Umgesetzt wurde die Kampagne von velokonzept saade GmbH.

Weitere Informationen: Radfahren in Berlin

Zur Originalpressemitteilung

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Stand der Information
10. Mai 2006
Quelle

Velokonzept Saade / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

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