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Baden-Württemberg

Kampagne zum Ausbau des Radverkehrs geplant

Radfahrer auf der Straße
© Ralf Winkler

Im Mittelpunkt soll die Aufwertung des Radfahrens stehen. "Es ist mein Ziel, die Kultur des Radfahrens zu fördern und dafür mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen", sagte der Grünen-Politiker. Als ersten Schritt wolle er eine europaweite Ausschreibung für eine Kampagne zum Ausbau des Radverkehrs starten.

Zudem kündigte Hermann mit Blick auf den schlechten Zustand vieler Straßen einen Kassensturz an. Es gebe "unglaublich viele Straßenbauprojekte im Land, die versprochen, aber nicht zu finanzieren" seien, sagte Hermann. Viele Projekte würden auf lange Zeit nicht realisierbar sein.

Um den Verkehr dennoch zu entlasten, will Hermann eine Antistaukampagne mit "intelligenten Verkehrssteuerungsmaßnahmen" starten. Als Beispiel nannte er die Einführung von Werkbussen nach dem Vorbild von Daimler-Benz. Auch Schulen sollten einbezogen werden. "Die Schule ist der letzte Betrieb ohne Gleitzeit. Mancher Stau könnte vermieden werden, wenn der Unterricht nicht überall um 7.30 Uhr, sondern an manchen Schulen erst um 9 Uhr anfängt", sagte Hermann.

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Stand der Information
11. Dezember 2011
Quelle

www.baden-wuerttemberg.de

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