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Baden-Württemberg

Kärcher als "Fahrradfreundlicher Betrieb" ausgezeichnet

Als neuntes Unternehmen in Deutschland wurde die Alfred Kärcher GmbH & Co. KG vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) als "Fahrradfreundlicher Betrieb" ausgezeichnet. Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung, nahm das Zertifikat am Donnerstag im Rahmen eines Mobilitätstages am Stammsitz Winnenden von der ADFC-Landesvorsitzenden Dr. Gudrun Zühlke entgegen.

"Die umweltgerechte Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil des Kärcher Nachhaltigkeitsmanagements. Dazu gehört auch, dass wir das Radfahren mit zahlreichen Maßnahmen fördern", sagte Hartmut Jenner. "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des ADFC. Sie ist eine weitere schöne Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Kriterien für die Vergabe des Zertifikats sind die Infrastruktur wie Abstellanlagen, Duschen und Umkleideräume sowie Kommunikations- und Fördermaßnahmen, zum Beispiel Informationsveranstaltungen oder Bonus-Programme für radelnde Mitarbeiter. Kärcher konnte unter anderem mit neuen Fahrradabstellanlagen punkten, für die letztes Jahr 70.000 Euro investiert worden waren. Zur positiven Bewertung trugen zudem die vielfältigen Initiativen des Familienunternehmens innerhalb seines Mobilitätsmanagements bei: So gibt es seit 1992 eine Fahrradkarte für alle Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit kommen. Jede Fahrt wird an der Pforte mit einem Stempel bestätigt. Mit jeder Karte mit zwanzig Stempeln nimmt der Mitarbeiter am Jahresende an einer Verlosung teil.

"Mit der Auszeichnung 'Fahrradfreundlicher Betrieb' stellen sich Arbeitgeber wie Kärcher als innovatives, gesundheitsbewusstes Unternehmen intern und extern dar: Durch ein radfreundliches Image mit Brief und Siegel und durch mehr Mitarbeiter, die fit und motiviert zur Arbeit radeln," sagte die Landesvorsitzende des ADFC Dr. Gudrun Zühlke. "Mitarbeiter fürs Radfahren zu begeistern, funktioniert auf Dauer nur, wenn Infrastruktur und Service rund ums Fahrrad stimmen."

Am Kärcher-Mobilitätstag, der in Kooperation mit dem ADFC und der AOK stattfand, konnte sich die Belegschaft an Ständen auf dem Winnender Betriebsgelände über das Thema Radfahren und Gesundheit informieren. Zudem standen E-Bikes zum Test bereit, an einem Mühlenfahrrad konnte eigenes Müsli gemahlen werden, und der ADFC bot Fahrrad-Checks an. Die Veranstaltung wurde auch für eine Spendenaktion für das SOS-Kinderdorf in Kara (Togo) genutzt: Für jeden Mitarbeiter, der mit dem Rad zur Arbeit oder mittags zur Kantine fuhr, spendet Kärcher zehn Euro für die Reparatur der dortigen Kläranlage.

Für sein Nachhaltigkeitsmanagement wurde Kärcher bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet: Im Jahr 2004 für sein Mobilitätsmanagement mit dem Wirtschaft-in-Bewegung-Award und mit dem Umweltpreis 2004 des Landes Baden-Württemberg im Bereich Industrie. Zur umweltgerechten Mobilität zählt Kärcher nicht nur die Fahrradförderung: Das Unternehmen trägt bei Mitarbeitern, die statt mit dem Auto mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, die Hälfte der Fahrtkosten, bei Auszubildenden sogar 75 Prozent. In Spritsparkursen kann umweltschonendes Fahren gelernt werden.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. setzt sich seit 1979 für die Interessen der Radfahrer ein und ist Ansprechpartner der Alltags- und Freizeitradler. Für seine 130.000 Mitglieder engagiert sich der ADFC für komfortable Routen, lückenlose Wegweiser und sichere Fahrradparkplätze. Auch bei der Planung von Radtouren und Radreisen ist er eine wichtige Informationsstelle.

Weitere Informationen:

Zur Pressemitteilung des ADFC Baden-Württemberg

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Stand der Information
26. Mai 2011
Quelle

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC) Landesverband Baden-Württemberg

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Baden-Württemberg
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Fahrradthemen
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