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Mehr Platz und Sicherheit für Radfahrende

Hamburg eröffnet erste Pop-Up-Bikelane

Hamburg Flagge
© www.mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier

Mehr Platz und Sicherheit für Radfahrende - Hamburg eröffnet erste Pop-Up-Bikelane

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende und Kirsten Pfaue, Koordinatorin der Mobilitätswende haben heute Morgen tatkräftig mitgeholfen, Hamburgs erste Pop-Up-Bikelane fertigzustellen. Ab Montagmorgen steht Radfahrerinnen und Radfahrern in der Straße Beim Schlump zwischen Gustav-Falke-Straße und Bogenstraße Hamburgs breitester Radverkehrsweg zur Verfügung – mit einer Breite von bis zu 3,20 Metern pro Straßenseite.

Beim Schlump entsteht Hamburgs breitester Radverkehrsweg

Mit der ersten Pop-Up-Bikelane Hamburgs soll die Mobilitätswende in Hamburg weiter gefördert werden. Der Rot-Grüne Senat hatte sich daher schon in seinem Koalitionsvertrag ausdrücklich für die Errichtung der temporären Radverkehrswege in der Stadt ausgesprochen. Diese können vergleichsweise mit geringem Zeit- und Kostenaufwand entlang wichtiger Straßen mit mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr, eingerichtet werden. Der Straßenzug Beim Schlump ist eine wichtige Wegeverbindung mit einer bedeutenden Netzfunktion – gerade für Radfahrende.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: "Die erste Pop-Up-Bikelane in Hamburg ist ein weiterer wichtiger und sichtbarer Baustein der Mobilitätswende und zugleich der breiteste Radweg unserer Stadt. Pop-Up-Bikelanes bringen den Radfahrenden ein hohes Maß an zusätzlicher Sicherheit. Sie werden dort deutlich besser von anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wahrgenommen. Zudem sind die Pop-Up-Bikelanes räumlich vom Rest der Straße getrennt. Die Kombination aus Sicherheit und Komfort wird die Attraktivität des Radverkehrs weiter steigern und so die Mobilitätswende voranbringen. Zudem sind Pop-Up-Bikelanes sehr schnell und mit geringen Kosten zu errichten."

Kirsten Pfaue, Koordinatorin der Mobilitätswende: "Ich bin sehr froh, dass wir heute in Hamburg die erste Pop-Up-Bikelane einrichten. Die Hinweise und Rückmeldungen, die bei mir dazu in den letzten Monaten eingingen, waren zahlreich. Es ist gut, dass Hamburg diesen Weg einschlägt und dem Radverkehr mehr und vor allem sicheren Platz einräumt. Dies wird den Bedürfnissen vieler Menschen gerecht, die derzeit mit dem Rad unterwegs sind und es zahlt direkt auf die Lebensqualität in der Stadt ein".

Die Pop-Up-Bikelane ist auf beiden Straßenseiten der Straße Beim Schlump zwischen Gustav-Falke-Straße und Bogenstraße eingerichtet und auf dem ehemaligen Kfz-Fahrstreifen auf 2 bis maximal 3,20 Metern angelegt worden. Vorerst gilt die verkehrsrechtliche Anordnung für 12 Monate. Durch die Einrichtung von Pop-Up-Bikelanes sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die auch in den späteren Umbau der Straße einfließen können.

Die nächste Pop-Up-Bikelane soll in der Max-Brauer Allee zwischen Holstenstraße und Stresemannstraße noch in diesem Jahr eingerichtet werden.

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Stand der Information
6. September 2020
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Quelle
Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Verkehr und Mobilitätswende Hamburg // BAG
Land
Hamburg
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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