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Treffen der Landesverkehrsministerin mit dem ADFC

Gemeinsam den saarländischen Radverkehr voranbringen

Die Saarschleife bei Mettlach
Die Saarschleife bei Mettlach © Niesefrosch / Wikimedia

Gemeinsam den saarländischen Radverkehr voranbringen

Verkehrsministerin Anke Rehlinger und der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) wollen weiter gemeinsam die Bedingungen im saarländischen Radverkehr verbessern. Bei einem Termin im Verkehrsministerium sprach die Ministerin mit den ADFC-Landesvorstandssprechern Dieter Grünewald und Thomas Fläschner über weitere Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. In der Vergangenheit hatte Ministerin Rehlinger bereits einige Initiativen für bessere Bedingungen im Radverkehr auf den Weg gebracht, darunter die Gründung der AG Alltagsradverkehr, die sich zur Aufgabe gemacht hat, den Alltagsradverkehr im Saarland zu stärken, oder die Teilnahme des Saarlandes an der Kampagne Stadtradeln. Auch ein Förderprogramm für Elektrofahrräder hat die Ministerin aufgelegt.

"An einigen Stellen haben wir in den vergangenen Jahren gute Impulse gesetzt, um den Radverkehr im Saarland anzuschieben. Trotzdem ist noch reichlich Luft nach oben – gerade was die Bedingungen im Alltagsradverkehr angeht", so Anke Rehlinger. Gemeinsam wolle man nun weitere Arbeitsfelder definieren, um den Radverkehr zu verbessern. Um dabei verstärkt auf die Bedürfnisse der Radfahrer eingehen zu können, hat sich das Saarland 2017 erstmals am Fahrradmonitor Deutschland beteiligt, der alle zwei Jahre im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt wird. Er ermittelt das subjektive Stimmungsbild der Radfahrer in Deutschland. Eine Potenzialanalyse für den saarländischen Alltagsradverkehr soll außerdem Aufschluss darüber geben, welche Maßnahmen im außerörtlichen Radverkehr zur Stärkung des Alltagsradverkehrs beitragen können.

Auch der ADFC Saar brachte zum Gespräch im Verkehrsministerium zahlreiche Ideen mit. Neben Verbesserungsmöglichkeiten der Fahrradmitnahme in der Bahn und Radschnellwegen standen auch Fördermöglichkeiten für die Radinfrastruktur in den Kommunen im Vordergrund. Hier fehlt es meist sowohl an Personal als auch an Erfahrung bei der Beantragung von Förderprogrammen. Deshalb plant das Ministerium, sogenannte Förderlotsen einzurichten. Sie sollen die Kommunen bei der Beantragung von Fahrradförderprogrammen des Bundes unterstützen. Außerdem auf der Tagesordnung standen das Thema Radverkehr auf dem Schulweg und die Weiterentwicklung der AG Alltagsradverkehr.

Thomas Fläschner: "Ausgelöst durch den E-Bike-Boom, die Diskussionen um Klimaschutz und Dieselskandal spüren wir auch beim ADFC in vielen saarländischen Kommunen den Willen, mehr für den Radverkehr zu tun. Ohne die tatkräftige finanzielle und organisatorische Unterstützung durch die Landesregierung wird es aber nicht gehen."

Am Montag, 20. November 2017, findet eine weitere Sitzung der AG Alltagsradverkehr statt. Dort stehen bereits einige der angesprochenen Themen auf der Tagesordnung. Auch die Ergebnisse des Fahrradmonitors sollen dann vorgestellt werden.

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16. November 2017
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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und ADFC-Saar
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