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Bundesamt für Güterverkehr (BAG)

Förderung innovativer Radverkehrsanlagen am Wallring in Osnabrück

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Aufbau von innovativen Radverkehrsanlagen am Wallring in Osnabrück - BMVI fördert Umgestaltung der innerstädtischen Hauptverkehrsverbindung

Die Stadt Osnabrück plant den fahrradfreundlichen Umbau des Wallrings, um diesen entsprechend den modernen Radverkehrsanforderungen zu gestalten. Sie erhält für dieses Vorhaben eine Zuwendung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Höhe von rund 5.750.000 Euro. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist Projektträger für das Förderprogramm.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit seinem Förderprogramm die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen. Die Projekte sollen Erkenntnisse aus der Praxis, aber auch Ideen und Konzepte für weitere Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs liefern und damit bundesweit Strahlkraft entfalten.

Bundesminister Andreas Scheuer: „Wir wollen noch mehr Schutz im Straßenverkehr - vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Mit rund 5,8 Millionen Euro fördern wir jetzt ein Pilotprojekt in Osnabrück. Es soll das Konfliktpotenzial zwischen den Verkehrsteilnehmern auf einer viel befahrenen Hauptstraße entschärfen und so für ein besseres Miteinander sorgen. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer. Die Ergebnisse aus Osnabrück können auch anderen Kommunen helfen, fahrradfreundliche Konzepte an Verkehrsknotenpunkten zu entwickeln."

Die Stadt Osnabrück beabsichtigt im Rahmen einer städtebaulichen Neuausrichtung den 4,65 km langen Straßenverlauf des Wallrings um die Innenstadt herum für den Radverkehr sicherer, attraktiver und komfortabler zu gestalten.

Ziel des Vorhabens ist es, das Konfliktpotential an diesem wichtigen Knotenpunkt zwischen dem Kfz- und Radverkehr deutlich zu entschärfen und für schnelle und sichere Radwege zu sorgen. Dafür sollen geschützte Radwege, sog. Protected Bike Lanes geschaffen, die Knotenpunkte umgebaut sowie Ampelschaltungen optimiert werden. Das Vorhaben hat Modellcharakter für vergleichbare, durch Konkurrenzsituationen geprägte Innenstadtlagen, in denen eine Reduzierung der Fläche für den motorisierten Individualverkehr (MIV) aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist und wo dennoch eine spürbare Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr erzielt werden soll.

Die förderfähigen Gesamtausgaben für die Planung und Umsetzung des Vorhabens betragen rund 5.750.000 Euro, welche komplett durch das BMVI finanziert werden. Die Fertigstellung des Wallrings ist für Ende 2026 vorgesehen. Das Bundesamt für Güterverkehr ist Projektträger für das Förderprogramm.

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesverkehrsministeriums für innovative Modellprojekte im Radverkehr gefördert. Für das Förderprogramm stellt das BMVI von 2020 bis 2026 insgesamt rund 170 Millionen Euro zur Verfügung.

Seit dem Förderaufruf 2019 sind etwa 150 Interessenbekundungen eingegangen. Davon wurden bisher 39 Vorhaben als grundsätzlich förderwürdig bewertet. Neben dem Wallring fördert das BMVI z.B. bereits die Warnowbrücke in Rostock, den Umbau des „Ballindamm“ in Hamburg sowie die Planung einer Radvorrangroute in Nordrhein-Westfalen zwischen Düren und Jülich.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort "Förderprogramme" auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter www.bag.bund.de.

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Stand der Information
7. Juni 2021
Weitere Informationen
Quelle
Bundesamt für Güterverkehr (BAG) // Difu (A.H.)
Land
Niedersachsen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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