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Förderung für E-Bikes in Wien

Akku eines Pedelecs
Akku eines Pedelecs © Tilman Bracher

Förderung für E-Bikes in Wien

2.540 E-Bikes wurden im Jahr 2010 von der Stadt Wien gefördert. Nun wurde die Förderung in Kooperation mit Wien Energie mit 300.000 Euro für 2011 verlängert. Neu ist die Förderung der Nachrüstung mit einem E-Motor. Gefördert werden Elektro-Fahrräder, -mopeds und -motorräder mit maximal 300 Euro pro Fahrzeug.
"Die bisherige Förderung wurde gut angenommen, selbstverständlich forcieren wir im Sinne des Klimaschutzes und der Feinstaubbekämpfung auch 2011 die E-Mobilität", so Umweltstadträtin Ulli Sima.
Für Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou ist die Förderung der Nachrüstung eine erfreuliche Weiterentwicklung: "Wir wollen noch viel mehr Wienerinnen und Wiener zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen. Dass jetzt auch die Umrüstung herkömmlicher Fahrräder gefördert wird, erleichtert den Umstieg auf ein E-Bike."

Förderung 2011

  • Höhe der Förderung: 30 Prozent des Anschaffungswertes, maximal 300 Euro
  • Zeitraum: bis 31. Dezember 2011

Mit der Förderung soll ein weiterer Beitrag zur lokalen Reduzierung von Lärm- und Luftemissionen im Individualverkehr und somit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz in Wien geleistet werden.

Beantragung der Förderung

Umweltfreundliche und günstige Mobilität

Bedenkt man, dass die Hälfte aller Arbeitswege kürzer als fünf Kilometer ist, ist das Elektro-Zweirad also gerade im Stadtverkehr eine perfekte Alternative zum Auto. Der eingebaute Elektromotor trägt zu einer Lärmreduzierung bei und hilft Luftschadstoffemissionen zu senken. Die Besitzerinnen und Besitzer eines Elektro-Zweirads bewegen sich umweltschonend fort, ohne Kohlendioxid, Feinstaub oder Stickoxide zu erzeugen. Parkplatzsuche ist kein Thema, man kommt auch bei Stau gut voran. Und anstrengend ist es auch nicht. E-Biker können mit einem einfachen Drehgriff selbst bestimmen, wie viel Unterstützung der Elektromotor gibt und wie stark sie selbst in die Pedale treten.
Zusätzlich wirken sich Elektromotoren auch positiv auf die Geldbörse aus. Ein Elektro-Zweirad, dessen Akku zum Haushaltstarif von Wien Energie geladen wird, schlägt mit äußerst günstigen 80 Cent pro 100 Kilometer zu Buche. Ein herkömmliches Moped mit Verbrennungsmotor dagegen, das etwa 3,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern verbraucht, verursacht Kosten von rund vier Euro, nahezu das Sechsfache.

Öffentliche Ladestationen für E-Bikes

Um eine umfassende E-Mobilität zu gewährleisten, plant die Stadt Wien in Kooperation mit Wien Energie künftig auch die entsprechende Infrastruktur auszubauen. Unter anderem mit der Errichtung von E-Bike-Stationen, an denen die Akkus geladen werden können. Auch eine Kooperation mit dem Fahrradhandel ist in Vorbereitung. "Wir wollen gemeinsam mit weiteren Partnern die E-Mobilität in Wien weiter vorantreiben und arbeiten an einem Paket, um das E-Biken für viele Wienerinnen und Wiener attraktiv zu machen", so Sima.

Weiterführende Informationen:

Meta Infos
Stand der Information
21. Januar 2011
Quelle

Geschäftsgruppe Umwelt der Stadt Wien (www.wien.gv.at/umwelt/natuerlich/e-bikes.html) / www.klimaaktiv.at

Land
Oesterreich
Handlungsfelder NRVP
Mobilitäts- und Verkehrserziehung
Elektromobilität
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Mobilitätsmanagement
Pedelecs