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Nordrhein-Westfalen

Förderrichtlinie Nahmobilität (FöRi-Nah) erschienen

Richtlinien zur Förderung der Nahmobilität in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderrichtlinien Nahmobiliätät FÖRi-Nah)
Richtlinien zur Förderung der Nahmobilität in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderrichtlinien Nahmobiliätät FÖRi-Nah) ©

Mit der FöRi-Nah will das Land Investitionen und Planungen, Service, Kommunikation und Information zur Verbesserung der Nahmobilität in den Gemeinden unterstützen. Erstmalig in Deutschland hat damit ein Bundesland den Begriff Nahmobilität aufgegriffen und ein Fördergerüst geschaffen, das Fuß- und Radverkehr als dritte Säule der Mobilität zu Lande in den Fokus nimmt.

Während die beiden Säulen Öffentlicher Verkehr (ÖV) und motorisierter Individualverkehr (MIV) bereits seit Jahrzehnten gezielt gefördert werden, wurde der Fuß- und Radverkehr als nachrangiger Bestandteil der MIV-Förderung angesehen und behandelt. Dies ändert sich nun durch die FöRi-Nah, die die Nahmobilität als eigenständige Mobilitätsform anerkennt und damit hilft, den Aktionsplan Nahmobilität umzusetzen. Die FöRi-Nah beschränkt sich nicht nur auf investive Projekte, sondern unterstützt Vorhaben der Nahmobilität, die geeignet sind, sicheren Rad- und Fußverkehr zu gewährleisten und MIV auf den Rad- und Fußverkehr zu verlagern. Also auch Kommunikation und Service für die Nahmobilität können hiermit verbessert werden.

Die neue Richtlinie stellt erstmals direkte Bezüge zu den technischen Regelwerken der Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) her. So wird die Berücksichtigung der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) und der Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen (HBVA) zur Fördervoraussetzung. Damit betritt NRW Neuland.

Download: FoeRiNah2014.pdf

Förderrichtlinie Nahmobilität - Richtlinien zur Förderung der Nahmobilität in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderrichtlinien Nahmobilität FöRi-Nah).
Runderlass des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr - III A 2-86.19-4.3 vom 01.12.2014

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Zur Original-AGFS-Mitteilung

Meta Infos
Stand der Information
9. Dezember 2014
Quelle

Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (www.agfs-nrw.de) in Kooperation mit dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (mbwsv.nrw.de)

Land
Nordrhein-Westfalen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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