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Bundesamt für Güterverkehr (BAG)

Förderbescheide für modellhafte Radverkehrsmaßnahmen in Esch, Rostock, Mönchengladbach und Korntal-Münchingen

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Mit erneuerbarer Energie zu mehr Sicherheit: Bund fördert innovatives Radverkehrsvorhaben mit Lückenschluss sowie Rad- und Fußwegebrücke über die Salm in Esch

Die Ortsgemeinde Esch erhält für ein modellhaftes Radverkehrsvorhaben eine erste Zuwendung des Bundes in Höhe von 64.000 Euro. Im Rahmen der Maßnahme sollen ein Lückenschluss sowie eine Rad- und Fußwegebrücke über die Salm realisiert werden – mit einer Beleuchtung, die sich aus lokal gewonnenem und gespeichertem Strom aus Wasserkraft speist. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) setzt das Förderprogramm als Projektträger um.

Mit der der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland unterstützt das BMVI die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern.

Die Gemeinde Esch dient aufgrund ihrer Ortslage als Knotenpunkt für viele stark befahrene Radwege. Dabei stellt die Querung der Salm einen Schwachpunkt dar; die vorhandene Überführung ist weder barrierefrei noch ausreichend komfortabel. Die geplante neue Brücke nimmt in Ergänzung mit einem 250 m langen Lückenschluss die Bedürfnisse der Radfahrenden in den Fokus und schafft dadurch eine attraktive, sichere und fortschrittliche Wegstrecke für den Alltags- und Freizeitverkehr. Ein besonderes Merkmal des Vorhabens ist die wasserkraftbetriebene Energiegewinnung für die Beleuchtung der Radverbindung. In der Kombination dieser Maßnahmen ist das Vorhaben insbesondere im ländlichen Raum richtungsweisend für die Ausleuchtung von Rad- und Wanderwegen, die an Gewässern entlangführen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt in einer ersten Zuwendung Bundesmittel in Höhe von 64.000 Euro zur Verfügung und unterstützt damit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben für die Planungsleistungen. Im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel ist in einem zweiten Schritt auch die Förderung der baulichen Umsetzung des Vorhabens durch den Bund vorgesehen.

Radverkehr punktet am Borussia-Park: Zuwendung des Bundes für die Errichtung einer Radschnellverbindung in Mönchengladbach

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert mit rund 800.000 Euro die Realisierung des ersten Bauabschnitts der Stadt Mönchengladbach für den Radweg Rheindahlen Nordpark. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) setzt das Förderprogramm als Projektträger um.

Mit der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland unterstützt das BMVI die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern.

Zur Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung zudem ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket beschlossen, in Ergänzung dessen das BMVI die Förderquoten im Programm zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs erhöht hat. Dadurch können die Planung und bauliche Umsetzung des 1. Bauabschnitts des Vorhabens "Radweg Rheindahlen Nordpark" in Mönchengladbach mit 100 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben gefördert werden, was einer Zuwendungssumme von bis zu rund 800.000 Euro entspricht.

Der aktuell zu realisierende erste Bauabschnitt hat eine Länge von 835 Metern und verläuft weitgehend auf dem Gelände des ehemaligen Hauptquartiers der britischen Rheinarmee bis zum benachbarten Nordpark. Auf diesem Abschnitt sollen ein vier Meter breiter Zweirichtungsradweg sowie ein 2,5 Meter breiter Gehweg errichtet werden. Ziel ist die Schaffung einer attraktiven neuen Radschnellverbindung für den Alltags- und Freizeitverkehr mit gleichzeitiger Nutzbarkeit der Wegeverbindung für den Fußverkehr zwischen dem Stadtteil Rheindahlen und dem Nordpark, Standort des Borussia-Parks und Spielstätte hochkarätigen Fußballsports.

Auf einer Gesamtstrecke von ca. 3,4 Kilometern soll der Radweg unabhängig vom KFZ-Verkehr auf einer stillgelegten Bahntrasse geführt werden. Die Radverkehrsverbindung soll mit dem bestehenden Radnetz NRW verknüpft und darüber hinaus Verbindungen zu Themenrouten (EUROGA-Radroute/Deutsche Fußballroute NRW) geschaffen werden. Das Vorhaben ist Bestandteil der Planungen einer potentiellen regionalen Radvorrangroute, die von Erkelenz kommend über Rheindahlen/Nordpark in Richtung Krefeld führen soll. Die Umsetzung des geförderten ersten Bauabschnitts "Nordpark" soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Ein Ausrufezeichen für den Radverkehr: Rostock erhält erste Zuwendung des Bundes für symbolträchtige Rad- und Fußverkehrsbrücke über die Warnow

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock plant eine symbolträchtige Rad- und Fußverkehrsbrücke über die Warnow. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Vorhaben mit einer ersten Zuwendung in Höhe von rund 6 Millionen. Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übergab den Zuwendungsbescheid im Rahmen eines digitalen Formates an den Oberbürgermeister der Stadt Rostock.

Mit der der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland unterstützt das BMVI die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) setzt das Förderprogramm als Projektträger um.

Im Rahmen des zu fördernden Vorhabens plant die Hanse- und Universitätsstadt Rostock eine Querung der Warnow im Bereich des Hafengebiets für den Rad- und Fußverkehr, um den Rostocker Norden direkt an die Innenstadt anzubinden. Die bauliche Gestaltung sowie die Zeitersparnis durch die neue, attraktive Verbindung setzen für den Alltagsverkehr klare Anreize zum Umstieg auf das Fahrrad. Hierzu kommt die touristische Strahlkraft der etwa 600 m langen Brücke, welche auch Bestandteil des internationalen Radwanderwegs Kopenhagen-Berlin sein wird.

Ein anspruchsvolles Brückendesign soll dabei sicherstellen, dass sich das Bauwerk stimmig in die Altstadtsilhouette einfügt. Zudem sieht der Planungsentwurf mit Blick auf den wassergebundenen Verkehr neben einem festen Teilabschnitt ein bewegliches, täglich mehrfach geöffnetes Brückenteil vor – hierdurch wird selbst Großseglern eine Durchfahrt ermöglicht. Insgesamt entsteht somit ein Bauwerk, das über seinen verkehrlichen Nutzen vor Ort hinaus Symbolcharakter für die Entwicklung des Radverkehrs in Deutschland hat.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt in einer ersten Zuwendung Bundesmittel in Höhe von rund 6.000.000 Euro zur Verfügung. Damit fördert der Bund bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben für die Planungsleistungen sowie vorbereitenden Maßnahmen des Vorhabens. Im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel ist in einem zweiten Schritt auch die Förderung der baulichen Umsetzung des Vorhabens durch den Bund vorgesehen. Die Warnowbrücke soll im ersten Halbjahr 2025 fertiggestellt sein.

Korntal-Münchingen erhält Förderbescheid: Radverkehrsprojekt "Neuordnung der Mobilitätsinfrastruktur am Bahnhof Korntal"

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert mit rund 611.000 Euro das innovative Radverkehrsprojekt "Neuordnung der Mobilitätsinfrastruktur am Bahnhof Korntal". Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger hat den Zuwendungsbescheid persönlich an den Bürgermeister der Stadt Korntal-Münchingen übergeben. In Rahmen des geförderten Vorhabens soll mit der Schaffung eines neuen Konzepts für den Fuß- und Radverkehr, der Bereitstellung neuer Fahrradabstellanlagen sowie mit dem fahrradfreundlichen Umbau des Bahnhofsplatzes ein Beitrag zur intermodalen Nutzung klimafreundlicher Verkehrsträger geschaffen werden.

Mit der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern.

Im geförderten Vorhaben verwirklicht die Stadt Korntal-Münchingen im Bereich des Bahnhofs ein umfangreiches und modellhaftes Maßnahmenpaket zur Setzung attraktiver Rahmenbedingungen für den Radverkehr. Der Bahnhof Korntal stellt dabei – als einzige S-Bahnhaltestelle im Stadtgebiet – das Zentrum für die Verknüpfung unterschiedlicher nachhaltiger Verkehrsträger dar. So sollen etwa 100 neue Fahrradstellplätze geschaffen und der Bahnhofsvorplatz neu geordnet werden. Dieser wird zudem im Rahmen der Klimafolgenanpassung mit vermehrter Durchgrünung und kühlender Wasserinfrastruktur attraktiv gestaltet. Begleitet werden die Maßnahmen durch eine Bewohnerparkregelung im Bahnhofsumfeld sowie der Einführung eines überregional nutzbaren Radverleihsystems.

Das Vorhaben der Stadt Korntal-Münchingen soll bis Ende 2023 umgesetzt sein. Das BMVI stellt Bundesmittel in Höhe von rund 611.000 Euro zur Verfügung und fördert damit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern. Förderfähig sind dabei auch vorbereitende Planungsmaßnahmen, die die spätere bauliche Umsetzung eines modellhaften Vorhabens ermöglichen.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort "Förderprogramme" auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter www.bag.bund.de.