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Verändertes Mobilitätsverhalten

Fahrradkilometerpauschale im öffentlichen Dienst in Frankreich

Indemnité kilométrique vélo dans la fonction publique - Rapport d’évaluation
Indemnité kilométrique vélo dans la fonction publique - Rapport d’évaluation © ministères de la transition énergétique et de la cohésion des territoires (Foto: Laurent Mignaux – Terra)

Fahrradkilometerpauschale im öffentlichen Dienst in Frankreich: Welche Auswirkungen hat das auf die Mobilität?

Seit dem 1. September 2016 erhalten die Mitarbeiter des Ministeriums für ökologischen und solidarischen Übergang, die Mitarbeiter des Ministeriums für territorialen Zusammenhalt sowie deren nachgeordneten Behörden einen Ausgleich für die ihnen bei der Fahrt mit dem Fahrrad bzw. mit dem elektrisch unterstützen Fahrrad zur Arbeit entstandenen Kosten.

Dieser Versuch wurde durch eine Nutzerbefragung evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Umsetzung der Radkilometerpauschale (IKV) die Zahl der Personen, die täglich oder fast täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, um etwa 25 Prozent gestiegen ist. Diese Erhöhung beträgt bis zu 50 Prozent bei Personen, die die Radkilometerpauschale bei intermodalen Fahrten einsetzen, d. h. bei Nutzern, deren Heim- und Arbeitsfahrten mit mehreren aufeinanderfolgenden Verkehrsträgern durchgeführt werden.

Interessant sind die Ergebnisse auch im Hinblick auf die Verkehrsverlagerung: Mehr als 60 Prozent der Begünstigten, die ursprünglich Nicht-Radfahrer waren, nutzten früher Privatfahrzeuge.

Meta Infos
Stand der Information
10. März 2018
Weitere Informationen
Quelle
JOUANNOT Thomas - CEREMA/DTecTV/VOI/SUD
Land
Frankreich
Handlungsfelder NRVP
Mobilitäts- und Verkehrserziehung
Qualitäten schaffen und sichern
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Forschung
Mobilitätsmanagement
Mobilitätsverhalten
Veröffentlichungen
Schlagworte
Förderung