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EU - Förderprogramm INTERREG III A fördert radtouristische Infrastruktur

Radfahrer vor Seenlandschaft im Gebirge
© Chiemgau Tourismus e.V.

MÜNCHEN / AIGEN Der bayerisch-österreichische Lenkungsausschuß des EU-Förderprogramms INTERREG IIIA hat bei seiner jüngsten Sitzung in Aigen in Oberösterreich grünes Licht für weitere fünf grenzüberschreitende Projekte in den Bereichen Tourismus, Vernetzung, Verkehr und Soziales gegeben. Für die Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 4,1 Mio. Euro werden Zuschüsse im Umfang von ca. 1,3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. "Damit können in den Regionen auf beiden Seiten der Grenze die ohnehin schon gute Nachbarschaft, intensiven Kontakte und Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden", machte Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu deutlich. Darüber hinaus erhalten fünf Euregios im bayerisch-österreichischen Grenzraum rund 495.000 Euro für ihre Arbeit und die eigenverantwortliche Förderung.

Bei den geförderten Projekten handelt es sich unter anderem um:

- "Steg Salzburg-Freilassing" - Bau einer neuen Geh- und Radwegbrücke am Salzach-Saalach-Spitz zwischen Salzburg und Freilassing (Zuschuß: 300.000 Euro; Träger: Stadt Freilassing).

- "Wandervergnügen zwischen Bergen und Seen" - Vernetzung und gemeinsame Vermarktung grenzüberschreitender Wanderangebote (Zuschuß: 57.000 Euro; Träger: Tourismusverband München-Oberbayern e.V.)

Das INTERREG IIIA-Programm ist Nachfolger der INTERREG I+II-Programme aus den 90er Jahren. Es ist Bestandteil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Damit können in den bayerischen Grenzregionen gemeinsame Projekte und solche mit grenzüberschreitender Wirkung gefördert werden. Das Programm richtet sich in erster Linie an kommunale Körperschaften und andere öffentlich-rechtliche Träger. Alle geförderten Maßnahmen müssen mindestens mit 50 Prozent kofinanziert werden. Hierzu können Bundes-, Landes-, kommunale und auch private Mittel herangezogen werden. Das Programm läuft noch bis 2006. Für den bayerisch-österreichischen Grenzraum stehen von bayerischer Seite insgesamt 26,3 Millionen Euro zur Verfügung. Auf österreichischer Seite kommen weitere 21 Millionen Euro hinzu. Seit Genehmigung des Programms durch die EU Ende 2001 hat Bayern hiervon bereits etwa 25 Millionen Euro für Projekte zwischen Passau und Lindau eingeplant. Anträge für weitere grenzüberschreitende Vorhaben können bei den jeweils zuständigen Bezirksregierungen und für Kleinprojekte bei den Euregios gestellt werden. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter der Adresse http://www.interreg.bayern.de.

Zur vollständigen Originalpressemitteilung

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Stand der Information
14. November 2005
Quelle

Pressemitteilung-Nr. 511205 / Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

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