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Aktion "Österreich radelt zur Arbeit"

Bundessieger 2015 ausgezeichnet

Pressefoto zur Kampagne "Österreich radelt zur Arbeit"
Pressefoto zur Kampagne "Österreich radelt zur Arbeit" © IGF/Peter Provaznik

"Wir müssen jetzt handeln, um unsere Verantwortung für Generationen im Klimaschutz ernst zu nehmen. Für die Mobilitätswende brauchen wir mehr Rad-Pendler, um das Potential auszuschöpfen. Denn ein Drittel der Erwerbstätigen in Österreich haben einen Arbeitsweg von unter fünf Kilometer – ideale Distanzen fürs Fahrrad und Elektro-Fahrrad. Darum freut es mich besonders, dass ich den Bundessieger von 'Österreich Radelt zur Arbeit' als Pionier der Mobilitätswende auszeichnen darf.", so Bundesminister Rupprechter anlässlich der Preisübergabe am 17.07.2015 bei 'Österreich Radelt Zur Arbeit'.

Bundessieger aus Wien und klimaaktiv pakt2020 Siegerteam geehrt
Der glückliche Gewinner des klimaaktiv mobil Faltrads arbeitet bei einer Rechtsanwaltskanzlei im ersten Wiener Gemeindebezirk, und legte seinen Arbeitsweg von 4 Kilometer an mehr als die Hälfte der Arbeitstage im Mai mit dem Fahrrad zurück. Das Team "Untouchables" des klimaaktiv pakt2020 Partners Bank Austria radelte im Aktionsmonat Mai beeindruckende 2.622 km, und wurden von Bundesminister Rupprechter für diese Leistung geehrt.

Die klimaaktiv pakt2020-Partnerbetriebe haben heuer 96 Radl-Teams bei Österreich Radelt zur Arbeit gestellt: knapp 36.500 km wurden geradelt und damit 7 Tonnen CO2 eingespart.

"Die größten Gewinner sind aber Umwelt und Gesundheit sowie das eigene Geldbörsl", betont Alec Hager, Geschäftsführer der Radlobby Österreich. "Denn je mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen, desto weniger Schadstoff- und Lärmbelastung plagen unsere Städte, und die individuell steigende Fitness entlastet betriebs- und volkswirtschaftliche Budgets ebenso wie die Haushaltskassa."

Viertgrößte Kampagne in Europa
Das Motto "Österreich radelt zur Arbeit" lockt nun schon ein halbes Jahrzehnt lang Österreicher auf das Fahrrad - und es werden immer mehr, die sich mit frischem Schwung in den Arbeitstag bewegen. Über 15.000 Radler, davon 8.000 neue Teilnehmer, haben bei der Aktion 2015 - die von der Radlobby Österreich veranstaltet und vom BMLFUW sowie sechs Bundesländern finanziert wird - seit 1.Mai aktiv mitgemacht. Insgesamt wurden von 3.700 Teams aus 2.000 Firmen in ganz Österreich mehr als 2 Millionen Kilometer geradelt und dadurch über 320 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Damit gehört Österreich Radelt zur Arbeit zur viertgrößten Kampagne seiner Art in Europa.

Hohes Potential für zufriedene Fahrrad-Pendler
Die aktuelle RadeltZurArbeit-Umfrage, bei der über 9.000 Radler teilgenommen haben, bringt nämlich erfreuliche Erkenntnisse: 77 Prozent der Teilnehmer wollen in Zukunft mehr auf dem Arbeitsweg radeln und 83 Prozent der Befragten sind zufrieden mit dem Verkehrsumfeld für Radler in Österreich. Das Potential für das Radfahren in die Arbeit ist sehr hoch.

"Radfahren ist gesund und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr. Ich lade daher alle ein, den Sommer für den persönlichen Alltagstest mit dem Fahrrad zu nutzen, und weiterhin fleissig in die Arbeit zu radeln. Nur gemeinsam können wir Österreich noch lebenswerter zu machen und unseren Kindern eine intakte Umwelt hinterlassen", so Bundesminister Rupprechter abschließend.

Quelle: www.klimaaktiv.at/mobilitaet/radfahren/MehrRadpendler.html

Meta Infos
Stand der Information
27. Juli 2015
Quelle

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW.gv.at / www.klimaaktiv.at) Österreich

Land
Oesterreich
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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