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Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland

Bund und Land fördern Radvorrangroute Düren-Jülich

Der Radschnellweg Ruhr an der Stadtgrenze Essen/Mülheim
Der Radschnellweg Ruhr an der Stadtgrenze Essen/Mülheim © Hauswirtschaft / Wikimedia

Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland: Bund und Land fördern Radvorrangroute Düren-Jülich

Der Kreis Düren hat sich dem Klimaschutz verschrieben. Daher wurden und werden viele Maßnahmen getroffen, um bis 2035 klimaneutral zu sein. Dazu trägt auch die geplante Radvorrangroute Düren-Jülich bei. Diese Route wird nun von Bund und Land NRW gefördert.

Die Route soll 12 Kilometer lang sein, entlang der Bahntrasse der Rurtalbahn führen und die beiden Städte Düren und Jülich miteinander verbinden. Ziel der Strecke ist, Menschen für das Radfahren zu begeistern, das an dieser Stelle sicher und schnell sein wird. Für den ersten Aufschlag bestehend aus der Planung und ersten Maßnahmen sind Kosten von rund 910.000 Euro veranschlagt worden. Der Bund stellt nun 820.000 Euro zur Verfügung, das sind etwa 90 Prozent der Gesamt-Planungskosten. Zusätzlich hat das Land NRW in Aussicht gestellt, den verbleibenden Anteil von zehn Prozent beizusteuern. "Wir freuen uns sehr, dass uns Bund und Land bei diesem Projekt unterstützen", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. "Die Anlage von Radwegen und Radvorrangrouten ist uns sehr wichtig.

Vor allem zwischen Düren und Jülich können viele Pendler von der neuen Route profitieren." Startpunkt der Route soll in Düren auf Höhe des Heerwegs sein. Enden soll die Route am Forschungszentrum Jülich. Von diesen Stellen aus wird der Radfahrer dann über die innerörtlichen Routen geführt. "Das Projekt inklusive Planung und Ausbau wird sicherlich noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Aber wir freuen uns sehr, dass mit der ersten Teilbewilligung im wahrsten Sinne des Wortes Fahrt aufgenommen werden kann", so Landrat Spelthahn weiter.

Hintergund: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert im Rahmen der "Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland" die Planung und Umsetzung von modellhaften Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, die die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern bzw. eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern.

Für die Planung der Radvorrangroute werden in einer ersten Teilzuwendung Bundesmittel bis zu rund 820.000 € zur Verfügung gestellt. Dies entspricht einer Förderung von 90 Prozent der gesamten voraussichtlich förderfähigen Planungskosten. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich in 2022 beginnen. Hierfür ist eine weitere Förderung durch den Bund im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel beabsichtigt.

Der Kreis Düren plant mit der neuen knapp 12 km langen Verbindung zwischen den Mittelzentren Düren und Jülich eine durchgängige und attraktive Radroute. Die hohe Streckenqualität soll zudem Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h ermöglichen. Insbesondere in Kreuzungsbereichen ist der Einbau bewegungsinduzierter Leuchten vorgesehen. Die Fertigstellung der Radvorrangroute ist für Ende 2024 geplant.

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr finden Sie unter dem Stichwort "Förderprogramme" auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr unter www.bag.bund.de.

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Stand der Information
13. September 2020
Weitere Informationen
Quelle
Kreis Düren // Bundesamt für Güterverkehr (BAG)
Land
Nordrhein-Westfalen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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