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Rechtliche Planungsgrundlagen für den Fußverkehr

Broschüre "Geh-rechtes Planen und Gestalten" veröffentlicht

Geh-rechtes Planen und Gestalten - Rechtliche Planungsgrundlagen für den Fußverkehr
Geh-rechtes Planen und Gestalten - Rechtliche Planungsgrundlagen für den Fußverkehr © FUSS e.V. - Fachverband Fußverkehr Deutschland

Broschüre: Geh-rechtes Planen und Gestalten

Im Arbeitsalltag ist es für Planer*innen in der Stadtverwaltung oder im Planungsbüro und erst recht für engagierte Bürger*innen nicht immer einfach, den Überblick im "Paragraphen-Dschungel" zu bewahren oder bestimmte Vorgaben und Empfehlungen auf Anhieb zu finden. Die Broschüre des Fachverbands Fußverkehr Deutschland (FUSS e.V.) bietet eine kompakte Sammlung wichtiger Aspekte zur Planung des Fußverkehrs – ausgewählt nach pragmatischen Gesichtspunkten. Anstatt in Richtlinien, Normen und Verordnungen zum Thema der Planung von Fußverkehrsanlagen in unübersichtlichen und überlangen Dokumenten oder auf Webseiten suchen zu müssen, kann dieses Heft als Arbeitsunterstützung und Lexikon der Fußverkehrsplanung genutzt werden. Sortiert nach Themenbereichen und praxisnahen Fragestellungen finden sich hier relevante Aspekte des Fußverkehrs, z.B. zu Gehwegbreiten oder zur Konzeption von Mischflächen. Fast ein Drittel des Broschüren-Inhaltes widmet sich der Interaktion zwischen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden. Besprochen - und rechtlich eingeordnet - werden gemeinsame oder getrennte Fuß- und Radwege, das Radfahren auf Gehwegen, Radschnellverbindungen, der Radverkehr in Fußgängerbereichen, die Radverkehrsführung an Haltestellen und das Abstellen von Fahrrädern.

Zu den unterschiedlichen Ansprüchen des Fuß- und Radverkehrs heiß es unter anderem: "Durch die erfreuliche Zunahme des Radverkehrs in vielen Städten Deutschlands und die damit verbundene unerfreuliche Zunahme von Fehlverhalten, aber insbesondere durch die oft einseitige Förderung des Radverkehrs innerhalb des Umweltverbundes (Fuß- +Rad- +öffentlicher Verkehr) haben die Konflikte zwischen den Fußgänger*innen mit dem Radverkehr zugenommen. Nicht alles, was in den letzten Jahrzehnten an Infrastruktur um- oder neu gebaut wurde, entspricht den dafür vorgesehenen Regelwerken. Daher haben wir im Folgenden einige Argumentationshilfen zusammengestellt. Trotzdem ist hervorzuheben, dass die Zahlen für Unfälle zwischen Fuß- und Radverkehr im Vergleich zu Unfällen zwischen Fuß- und motorisiertem Verkehr nicht nur wesentlich geringer sind, sondern die Unfälle auch deutlich glimpflicher ablaufen."

Die Broschüre kann im FUSS/Umverkehr-Online-Shop bestellt (gegen Versandgebühren; die Broschüre selbst ist kostenlos) oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Gesamt-Inhalt der Broschüre "Geh-rechtes Planen und Gestalten"
  • Für wen ist diese Broschüre?
  • Allgemeine Anmerkungen zu den Planungsgrundlagen
  • Planungsprinzipien und Verkehrsflächen-Aufteilung
  • Gehwege, Gehwegbreiten und Grundstückszufahrten
  • Wo müssen Gehwege vorhanden sein?
  • Wie breit müssen Gehwege sein?
  • Was tun, wenn es zu wenig Platz gibt?
  • Welche Regelungen bezüglich Führung und Breite der Gehwege gelten außerorts?
  • Welche Normen gibt es für Neigungen von Gehwegen, Plätzen und Rampen?
  • Müssen Gehwege durch Bordsteine von den Fahr- und Parkstreifen getrennt werden?
  • Welche weiteren Qualitätsansprüche gibt es bei Gehwegen?
  • Wie sind Gehwege barrierefrei zu gestalten?
  • Was soll bei der Sicherung von Baustellen auf Gehwegen und an Querungsanlagen beachtet werden?
  • Fußverkehrs-Wegenetze und Wegweisungen
  • Welche Grundsätze sollen bei einer Netzkonzeption beachtet werden?
  • Wie ist die Sicherheit des Wegenetzes zu gewährleisten und zu verbessern?
  • Inwiefern sind Wegenetze barrierefrei zu gestalten?
  • Welche Rolle spielen Netzknoten?
  • Wie ist das Fußverkehrs-Wegenetz mit den anderen Wegenetzen zu verknüpfen?
  • Wie sind Fußverkehrs-Wegenetze auszuschildern?
  • Gemeinsame Nutzung des Straßenraumes (Mischflächen)
  • Welches Ziel wird mit der Einrichtung von Mischflächen verfolgt?
  • Widerspricht das Mischungsprinzip dem Wunsch der Fußgänger*innen nach einer Schutzzone?
  • Wann ist das Mischungsprinzip sinnvoll anwendbar?
  • Gemeinsame oder getrennte Fuß- und Radwege
  • Unterschiedliche Ansprüche des Fuß- und Radverkehrs
  • Radfahren auf Gehwegen
  • Gemeinsame Geh- und Radwege
  • Getrennte Geh- und Radwege / Radschnellverbindungen
  • Radverkehr in Fußgängerbereichen
  • Radverkehrsführung an Haltestellen
  • Abstellen von Fahrrädern
  • Signalisierung von Querungsanlagen
  • Wie und wann werden gemeinsame Geh- und Radwege signalisiert?
  • Worauf ist bei einer gesonderten Signalisierung des Radverkehrs zu achten?
  • Was ist bei Zusatzeinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte zu beachten?
  • Witterungsbedingte Einflüsse
  • Wo und wie muss Winterdienst durchgeführt werden?
  • Wer ist für den Winterdienst verantwortlich?
  • Regelwerke
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Impressum