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Fazit der ersten vier Monate

Bereits über 125.000 Nutzer auf dem Radschnellweg Osnabrück - Belm gezählt

Stadtbaurat Frank Otte gab am 23. Mai 2019 den ersten Abschnitt des Radschnellweges Osnabrück – Belm für die Radfahrer frei
Stadtbaurat Frank Otte gab am 23. Mai 2019 den ersten Abschnitt des Radschnellweges Osnabrück – Belm für die Radfahrer frei © Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Bereits über 125.000 Nutzer auf dem Radschnellweg Osnabrück - Belm gezählt

Nach vier Monaten wurde die Anzeige sechsstellig: Am 20. September 2019 überfuhr das 100.000ste Fahrrad die Zählschleifen am Radschnellweg in der Schlachthofstraße, am 30. Oktober waren es sogar schon 125.000 Radfahrer.  

"Das ist ein guter Start, insbesondere da erst ein erster Abschnitt des Radschnellwegs Osnabück – Belm realisiert ist", freut  sich Osnabrücks Stadtbaurat Frank Otte. In den Zeiten außerhalb der Schulferien fuhren Montag – Freitag durchschnittlich 880 Radfahrende an der Zählstelle vorbei. Der Spitzenwert war am 19. August mit 1176 Fahrrädern, der niedrigste am  verregneten Sonntag, 29. September, mit 104.

"Die Auswertungen sind für uns sehr spannend", erläutert die Radverkehrsbeauftragte Ulla Bauer, "wir können damit gut erkennen, wie sich der Radverkehr auf dieser Achse insgesamt entwickelt, wie viele Menschen im Sommer und Winter Rad fahren und was ein Witterungswechsel bewirkt".

Auf der Website rswosnabelm.eco-counter.com können alle Interessierten die aktuellen Zahlen einsehen.

Hintergrund: Der Radschnellweg ist ein gemeinsames Projekt von Stadt Osnabrück, Landkreis Osnabrück und der Gemeinde Belm. Mit insgesamt 6,5 Kilometern Länge wird er die Stadt und Belm verbinden. Der Bau im Abschnitt Gartlage wird über den Förderwettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr" durch das Bundesumweltministerium gefördert. Weitere Abschnitte erhalten eine Förderung durch das Land Niedersachsen. Der erste, 2017/18 fertiggestellte Bereich in der Baumallee an der Schlachthofstraße kostete gut 400.000 Euro, die jetzt eingeweihten Abschnitte Liebigstraße bis Baumallee und entlang Halle Gartlage werden etwa 1.425.000 Euro kosten.

Osnabrück gehört mit dem Bau des Radschnellweges Osnabrück – Belm zu den Vorreitern in Niedersachsen. Nach Göttingen ist dies der zweite fertiggestellte Radschnellweg. Die Stadt Osnabrück arbeitet über die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen Niedersachsen/Bremen aktiv daran mit, die Standards und die Gestaltung von Radschnellwegen für Niedersachsen festzulegen. Der Radschnellweg Osnabrück – Belm verläuft getrennt vom Auto- und Fußverkehr. In der Regel hat er eine Breite von vier Metern, an Engstellen wie Bäumen immer noch von mindestens drei Metern. Nebeneinanderfahren, Überholen oder Begegnungsverkehr ist so ohne Probleme möglich. Der komfortabel zu befahrende Asphaltbelag sorgt für leichtes Vorankommen.

Für die Sicherheit sorgt die mitlaufende Beleuchtung. Diese wird nachts runtergedimmt und von Bewegungsmeldern gesteuert bei Bedarf hochgefahren. An den Auto-Zufahrten über den Radschnellweg wurden rote Markierungen gesetzt. Um die Aufmerksamkeit der Radfahrenden auf kritische Stellen zu erhöhen, hier die Tore von KME, ist der Radweg mit "Rüttelstreifen" markiert. Zudem wurden zwischen dem Radweg und der Straße in der Schlachthofstraße bauliche Barrieren errichtet, um das Befahren und Halten auf dem Radweg zu verhindern. Und für alle, die wissen wollen, wie viele Radfahrer den Radweg bislang benutzt haben, gibt es an der Kreuzung Liebigstraße/Schlachthofstraße ein Radzählsystem.

Meta Infos
Stand der Information
4. November 2019
Weitere Informationen
Quelle
Stadt Osnabrück (www.osnabrueck.de)
Land
Niedersachsen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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