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Frankfurt – Darmstadt

Baubeginn für erste Radschnellverbindung in Hessen

Der Radschnellweg Ruhr an der Stadtgrenze Essen/Mülheim
Der Radschnellweg Ruhr an der Stadtgrenze Essen/Mülheim © Hauswirtschaft / Wikimedia

Hessens erste Radschnellverbindung - Ausbau Frankfurt-Darmstadt beginnt

Der Bau von Hessens erster Radschnellverbindung hat begonnen. Zum Spatenstich am Dienstag waren Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Behörden nach Egelsbach gekommen. Der erste Bauabschnitt führt von Egelsbach nach Darmstadt, das gesamte Projekt wird bis Frankfurt reichen. 

Der erste Bauabschnitt wird bis Frühjahr 2019 fertiggestellt

Nachdem der Regionalverband RheinMain 2015 die Machbarkeitsstudie für die Radschnellverbindung erfolgreich abgeschlossen hatte, übernahm die Regionalpark Südwest gGmbH 2017 die Umsetzung des Projekts. Gebaut wird die insgesamt 30 km lange, asphaltierte und beleuchtete Strecke in fünf Abschnitten. Der erste Abschnitt zwischen Egelsbach, Erzhausen und Darmstadt-Wixhausen missst 3,64 km und wird voraussichtlich 4,34 Mio. Euro kosten. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2019 vorgesehen.

Die restlichen Abschnitte sollen bis 2022 umgesetzt werden. Die Finanzierung erfolgt durch Investitionszuschüsse des Bundes, des Landes und den beteiligten Kommunen.

Vorbild für weitere Projekte in Hessen

Der Radschnellweg Frankfurt – Darmstadt ist Vorbild für weitere Projekte in Hessen wie beispielsweise Verbindungen von Baunatal, Vellmar und Kaufungen nach Kassel, von Frankfurt nach Hanau sowie von Darmstadt nach Mannheim und Heidelberg. 

Wirtschafts- und Verkehrsministerminister bezeichnete das Projekt als Meilenstein der Verkehrswende: "Das Fahrrad wird immer mehr zum Verkehrsmittel für Alltag und Arbeit – auch überörtlich. Diesem Trend bahnen wir gerne den Weg. Hessens erste Radschnellverbindung soll viele Berufspendler dazu bewegen, im wahrsten Wortsinn umzusatteln, denn künftig soll man auch aus dem Umland schnell, bequem und sicher auf zwei Rädern in die Innenstädte gelangen. Auch in anderen hessischen Ballungsräumen werden in den nächsten Jahren solche Verbindungen entstehen. Sie schonen das Klima, verbessern die Luftqualität und nutzen allen, auch den übrigen Verkehrsteilnehmern, denn sie entlasten das Straßensystem."

Hervorragende und vorbildliche Kooperation mit allen Beteiligten

Der Geschäftsführer der Regionalpark Südwest, Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel, zeigte sich sehr zufrieden, dass die Planungszeit des Abschnitts weniger als ein Jahr betragen hat. "Dies war nur durch die hervorragende und vorbildliche Kooperation mit allen beteiligten Kommunen, dem Kreis Offenbach, den Behörden, den beauftragten Planungsbüros sowie dem zuständigen Ministerium möglich". Die 1. Kreisbeigeordnete Claudia Jäger aus Offenbach wies auf die vorbildliche Fahrradplanung im Kreis Offenbach hin und äußerte sich sehr erfreut, dass im Kreis Offenbach nunmehr auch die Radschnellverbindung umgesetzt wird. "Wir haben gerne unseren Beitrag hierfür geleistet!"

Meta Infos
Stand der Information
16. Oktober 2018
Weitere Informationen
Quelle
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Land
Hessen
Handlungsfelder NRVP
Infrastruktur
Qualitäten schaffen und sichern
Radverkehrsplanung und -konzeption
Fahrradthemen
Finanzierung
Infrastruktur
Radschnellwege
Schlagworte
Förderung
Gesetz