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Ausbau der Förderung für Lastenräder in Köln

E-Lastenfahrrad
E-Lastenfahrrad © Martina Hertel

Kölns Oberbürgermeisterin Reker kündigt Ausbau der Förderung für Lastenräder an

Im Rahmen einer Radverkehrsveranstaltung am 25. Februar 2019 konnte die Oberbürgermeisterin vorab bereits eine positive Nachricht zu der von der Stadt Köln eingeführten Förderung für die Anschaffung von Lastenfahrrädern verkünden. Das Förderbudget hierfür, das bisher bei 200.000 Euro liegt, wird kurzfristig bis zur benötigten Summe angehoben. Damit können alle förderfähigen Anträge, die im Zeitraum vom 2. Januar 2019 bis 30. Juni 2019 bei der Stadt eingereicht werden, positiv beschieden werden. Durch die bisher vorliegenden rund 150 Anträge ist das bisherige Budget bereits einige Wochen nach dem Start an seine Grenzen gekommen. Die Förderrichtlinie sieht vor, Investitionen in Lastenfahrräder und Gespanne (Lastenräder zuzüglich Anhänger) mit bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten als Zuschuss zu fördern, maximal in Höhe von 2.500 beziehungsweise 3.000 Euro.

Kommunikationsprozess zur Förderung einer neuen Radkultur in Köln

Am 25. Februar 2019 begrüßte Oberbürgermeisterin Henriette Reker rund 80 Repräsentantinnen und Repräsentanten aus den Bereichen Verkehr, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Soziales, Kirche, Verwaltung und Politik zu einer Veranstaltung im Historischen Rathaus. Im Mittelpunkt standen Diskussionen, Gespräche und ein Ideenaustausch über die Zukunft des Radverkehrs in Köln. Ziel des Treffens war es, die unterschiedlichen Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen, zu vernetzen und weitere Potenziale in der Stadtgesellschaft zur Förderung des Radverkehrs in Köln herauszuarbeiten.

Die Stadt Köln hatte im Jahr 2018 unter dem Titel "ZukunftsRadKöln" einen Kommunikationsprozess zur Förderung einer neuen Radkultur in Köln ins Leben gerufen. Zunächst verwaltungsintern und anschließend im Dialog mit Verkehrsverbänden und der Politik wurden in mehreren Treffen und bei Workshops viele Themen rund um das Rad diskutiert. Die Veranstaltung am 25. Februar 2019 war der vorläufige Abschluss in dieser Reihe. Die Stadt Köln möchte den Anteil des Radverkehrs in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Derzeit liegt er bei rund 20 Prozent am Gesamtverkehr.

Radverkehr mehr Raum im öffentlichen Straßenland geben

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: "Die Förderung des Radverkehrs, die wir auch in der Zukunft weiterhin mit Hochdruck angehen, ist ein elementarer Baustein für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Mobilität und einer lebens- und liebenswerten Stadt. 2018 haben wir in Köln die Rekordzahl von rund 12,5 Millionen Radfahrenden gezählt. Wir werden 2019 noch mehr Tempo in die Umsetzung von Radverkehrsmaßnahmen legen und dem Radverkehr mehr Raum im öffentlichen Straßenland geben. Zu einer Kölner Radkultur kann jeder seinen Beitrag leisten. Ich möchte die gesamte Stadtgesellschaft mitnehmen, um vorhandene Potenziale zu nutzen, die Akzeptanz für die Veränderungen zu erhöhen und ein besseres Miteinander im Straßenverkehr zu fördern. Die Veranstaltung war ein guter Auftakt, aber es ist wichtig, den Dialog zum Radverkehr mit der gesamten Stadtgesellschaft in den nächsten Jahren fortzuführen."