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Erhebung inter- und multimodaler Wege mit dem Smartphone

Abschlussbericht für NRVP-Projekt "RadSpurenLeser" veröffentlicht

Logo des Projekts RadSpurenLeser
Logo des Projekts RadSpurenLeser © InnoZ

RadSpurenLeser ist ein Forschungsprojekt des InnoZ und wurde mit Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2020 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

In RadSpurenLeser wurde untersucht, in welcher Weise öffentlicher Verkehr (ÖV) und Fahrrad im Alltag kombiniert werden und wie die Kombination dieser Verkehrsmittel gefördert werden kann. Von zentraler Bedeutung ist vor allem die Bewertung der Schnittstellen von ÖV und Radverkehr: Fahrradmitnahme in der Bahn, Stellplatzinfrastrukturen an Bahnhöfen und die Nutzung von Bikesharing-Angeboten.

An der Studie nahmen 151 Menschen aus Berlin und Umgebung teil. Mit dem Smartphone zeichneten diese ihr alltägliches Mobilitätsverhalten automatisch und datenschutzkonform auf. Ergänzend wurde die Einstellung zur Mobilität der Teilnehmenden durch eine Onlineumfrage ermittelt. Insgesamt konnten Mobilitätsdaten von über 6.000 Tagen und 270.000 Kilometern erhoben werden. Hiermit wurde ein umfangreiches Datenset unter anderem für Verkehrsbetriebe, Verbände, zivilgesellschaftliche Gruppen und Anschlussforschung geschaffen.

So wurde zum Beispiel erstmalig der Anteil inter- und multimodaler Wege von Radfahrenden in Berlin anhand von Smartphone-Daten erhoben: Dabei zeigte sich, dass ca. 8 Prozent der Wege intermodal zurückgelegt wurden und dass 12 Prozent der zurückgelegten Radwege mit dem ÖV kombiniert werden. Kennwerte wie diese können u.a. Verkehrsunternehmen bei der Bedarfsplanung unterstützen.

Ergebnisse:

Auftraggeber/Zuwendungsgeber: 

  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 

Projektlaufzeit: 

  • 01.09.2015 bis 30.09.2016