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Schweiz

Abschluss der Aktion "bike to work 2010"

Pressefoto zur Schweizerischen Kampage "Bike to work"
Pressefoto zur Schweizerischen Kampage "Bike to work" © biketowork.ch

Von den Handschuhen zur Badehose - Abschluss der Aktion «bike to work» 2010

Insgesamt 51.076 Teilnehmende haben im Juni - bei wechselhaftem Wetter - ihren Weg zur Arbeit im Rahmen der Aktion «bike to work» mit dem Velo zurückgelegt. Rund ein Drittel davon deklariert in einer aktuellen Umfrage, das Velo als Alltagsverkehrsmittel neu entdeckt zu haben und freut sich über das gesteigerte Wohlbefinden.

Waren zu Beginn der Aktion in den ersten Junitagen noch Handschuhe zu empfehlen, änderte sich dies im Laufe des Monats und die Teilnehmenden freuten sich über das Sommerwetter, einen kühlen Kopf und vielfältige Erlebnisse auf dem Weg zur Arbeit.

Mehr Teilnehmende von KMUs

Die Anzahl der teilnehmenden Betriebe (1.259) lag 15 Prozent über den Teilnehmerzahlen der letzten Jahre. Der Durchschnitt der Pendlerinnen und Pendler pro Betrieb (40,6 Personen) ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Projektleitung führt dies auf die überdurchschnittlich hohe Zahl von teilnehmenden KMUs zurück, eine Zielgruppe, die mit der Aktion 2011 noch besser angesprochen werden soll, damit die Erfolgsstory von «bike to work» weitergeht.

Ziel erreicht

Eines der Ziele der Aktion ist es, Menschen während des Testmonats Juni dauerhaft für das Velofahren zu motivieren. Dass dies gelingt, zeugen zahlreiche Zuschriften von Teilnehmenden. So schreibt beispielsweise Regula Lanzendörfer:

"Als überzeugte Bus- und Zugsfahrerin habe ich mich in das bike to work-Team unseres Betriebs eingeschrieben, mit der Absicht, einen Teil der Wegstrecke mit dem öffentlichen Verkehr zurück zu legen. Und dann erwachte mein lang gehegter Wunsch nach einem E-Bike und ich fand, dass diese Aktion doch der richtige Zeitpunkt ist, um mir diesen zu erfüllen und damit von Dübendorf zur Arbeit nach Zürich zu fahren.

Seither fahre ich bei jedem Wetter mit dem Velo zur Arbeit und geniesse die Fahrt über die Felder, im Wald und auch in Zürich selber habe ich Wege fernab des grossen Autoverkehrs gefunden. Und auch wenn ich E-Bike fahre, bin ich viel fitter geworden und habe Freude an der Bewegung. Und auch wenn E-Bikers bei den sportlichen Velofahrern ein wenig als unfaire Konkurrenz betrachtet werden (ich hatte schon ganz lustige Begegnungen unterwegs mit 'richtigen' Sportlern :-)).

Ja, ich bin definitiv (wie nennt ihr das schon wieder...?) eine Alltagsvelofahrerin geworden!".

Gewinn für Mitarbeitende, Betriebe und Umwelt

Mitarbeitende treffen dank der Velofahrt entspannt am Arbeitsplatz ein und sind durch die regelmässige Bewegung fitter, leistungsfähiger und weniger krank. Die Unternehmung gewinnt durch die Teilnahme motivierte und gesundheitsbewusste Mitarbeitende und ein positives Image als Arbeitgeberin. Zudem ist das Erlebnis im Team förderlich für das Betriebsklima. Die gegenseitige Motivation führt zu einem hohen Anteil von Umsteigern unter den Aktionsteilnehmer/innen und damit zu einem veränderten Mobilitätsverhalten.

Die Aktion wird unterstützt von CSS Versicherung, der vivit gesundheits ag und der Schweizerischen Post.

Liste der teilnehmenden Betriebe: www.biketowork.ch/de/public/teilnahme/betriebe/angemeldete-betriebe/koordinatorensuche.html

TopTen-Listen (nach verschiedenen Kriterien) und Evaluation der Aktion: www.biketowork.ch/de/public/teilnahme/evaluation.html

Mehr Infos unter: www.biketowork.ch

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Download der Originalmedienmitteilung

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Stand der Information
28. Juli 2010
Quelle

Pro Velo Schweiz (www.biketowork.ch)

Land
Schweiz
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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