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Nordrhein-Westfalen

57,4 Millionen Euro für 197,8 km Radwege im Jahr 2011

Touristische Beschilderung in Mecklenburg-Vorpommern
Touristische Beschilderung in Mecklenburg-Vorpommern © Arne Koerdt

Anlässlich des Starts der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" sagte Verkehrsminister Voigtsberger: "Das Fahrrad steht für schnelle, preiswerte, klimaneutrale und gesundheitsfördernde Mobilität".

"Was ist preiswerter als der Gang ins Fitnessstudio und auf Strecken bis fünf Kilometern innerorts meist schneller als jedes andere Fahrzeug? Was ist im Betrieb fast kostenlos, hat als einziges Verkehrsmittel Null CO2-Emissionen und macht Spaß?", fragte Minister Harry K. Voigtsberger, um die Antwort gleich selbst zu geben: "Das Fahrrad punktet auf allen Ebenen."

Während deutschlandweit zehn Prozent aller Wege mit dem Rad zurück gelegt werden, sind es in NRW 12,5 Prozent; Spitzenreiter ist Münster mit 37,6 Prozent. Das einheitlich ausgeschilderte Radverkehrsnetz führt auf 14.150 Kilometern durch alle 396 Gemeinden des Landes. Der Radroutenplaner verzeichnete im Jahr 2011 über 128 Millionen Zugriffe. Zwei Drittel aller Radstationen in Deutschland, nämlich 71 stehen in NRW. In der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise (AGFS) sind 66 Gebietskörperschaften aktiv. Im Jahr 2011 wurden aus Mitteln der Straßenbauabteilung des MWEBWV 57,4 Millionen Euro für den Bau von 197,8 Kilometern Radwege zur Verfügung gestellt.

Die Landesregierung hat laut Minister Voigtsberger ehrgeizige Ziele: "Wir wollen den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen auf 25 Prozent steigern. Machen wir es den Dänen oder den Niederländern nach; die fahren fast dreimal so viel Fahrrad wie die Deutschen (370 km pro Person und Jahr.)"

Zur Originalpressemitteilung

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Stand der Information
2. Juni 2012
Quelle

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Land
Nordrhein-Westfalen
Handlungsfelder NRVP
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