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350 weniger Todesopfer durch Radfahrer-Airbags außen am Auto

Radfahrer weicht einem Auto aus
© Doris Reichel

Außerdem fordert der ECF, bei den Crashtests der Kraftfahrzeughersteller künftig nicht nur Autoinsassen und Fußgänger einzubeziehen, sondern auch Radfahrer zu berücksichtigen.

In seiner Pressemitteilung vom 30.7.2008 verweist der Europäische Radfahrerverband ECF auf die Studie des niederländischen Forschungsinstituts TNO "Bicycle safety in bicycle to car accidents", die der niederländische Fietsersbond beauftragt hatte.

Bislang wird in die für die europäischen Kraftfahrzeughersteller maßgeblichen Crash-Tests von EURO NCAP der Schutz erwachsener Insassen, der Fußgängerschutz und Schutz von Kindern, die im Auto auf der Rückbank sitzen, einbezogen. Die TNO-Studie habe jedoch herausgefunden, dass Radfahrer bei einem Unfall von der Motorhaube oder der Windschutzscheibe höher erfasst werden, während Fußgänger häufiger am Bein verletzt werden.

Der ECF fordert deshalb EURO NCAP auf, bei den Crash-Tests auch Radfahrer zu berücksichtigen, und verweist darauf, dass bereits Airbags entwickelt werden, die die Zahl der Todesopfer bei einem Aufprall um um 75% reduzieren können.

Zur Meldung des ECF: www.ecf.com/3270_1

Die Simulation von Unfällen zwischen Auto und Radfahrer kann auf der Homepage des Fietsersbond betrachtet werden.

Die TNO-Studie steht unter: http://media.fietsersbond.nl/botsvriendelijkeautos/bicycle_safety_in_bicyle_to_car_accidents.pdf

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Zur Radportalmeldung Niederländischer Verkehrsminister setzt sich in Brüssel für besseren Schutz für Radfahrer ein vom 13.06.2008

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Stand der Information
30. Juli 2008
Quelle

European Cyclists Federation, Pressemitteilung vom 30.7.2008

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Europa / EU
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