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Förderprogramm "Nationaler Radverkehrsplan 2020" - Projektaufruf 2019

Förderprogramm "Nationaler Radverkehrsplan 2020"

Der Radverkehr stellt einen wichtigen und wachsenden Anteil am Verkehrsaufkommen in Deutschland dar. Darüber hinaus liefert er mit seinen positiven Effekten auf die Umwelt, das Klima, die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden sowie die Gesundheit der Menschen Beiträge zu vielen aktuellen und zukünftigen verkehrspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund misst die Bundesregierung der Förderung des Radverkehrs als Teil eines modernen Verkehrssystems in Städten und ländlichen Räumen einen hohen Stellenwert bei. Auch im Hinblick auf die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung will der Bund diese Entwicklung begleiten und unterstützen.

Aus diesem Grund sucht das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) innovative Projekte im Bereich des Radverkehrs, die der Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 (NRVP) dienen.

Der nächste Förderaufruf zur Einreichung von Projektideen für das Förderjahr 2019 wird im Frühjahr 2018 bekannt gegeben werden.

Welche Projekte werden im Förderjahr 2019 vorrangig gefördert?

Die Bekanntgabe der Förderschwerpunkte für das Förderjahr 2019 wird zusammen mit dem Projektaufruf im Frühjahr 2018 erfolgen.

Welche Voraussetzung müssen die Projekte erfüllen?

Gefördert werden nicht investive Modellprojekte, die

  • einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse für den Radverkehr in Deutschland leisten (z. B. durch Erprobung und Schaffung geeigneter Angebote für die Menschen im Bereich Radverkehr), und/oder
  • nachhaltige Mobilität sichern (z. B. durch effektive Verknüpfung des Fahrrads mit anderen Verkehrsmitteln, insbesondere dem ÖPNV),

und die zugleich

  • Ergebnisse bringen, die auf vergleichbare Anwendungsfälle übertragbar sind, d. h. sie müssen modellhaft anwendbar sein (keine nur einmalige oder lokale Aktivität) oder
  • neue Erkenntnisse über das bearbeitete Thema liefern.

Zu den genannten förderfähigen Projektideen zählen insbesondere Informations- und Kommunikationskampagnen (z. B. zur Verbesserung des Verkehrsklimas), Wettbewerbe, technische Innovationen, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie sonstige geeignete Vorhaben, die der Koordinierung und Förderung des Radverkehrs dienen.

Wer kann einen Projektvorschlag einreichen?

Die Projektförderung richtet sich an alle juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts. Privatpersonen können mit einer juristischen Person des privaten Rechts zusammenarbeiten und einen Projektvorschlag einreichen.

In welcher Höhe werden Projekte gefördert?

Für die förderfähigen Projektkosten bewilligt das BMVI im Wege der Projektförderung einen nicht rückzahlbaren Zuschuss als Anteilfinanzierung.
Je nach Ausgestaltung der Projekte und Art des Antragsstellers kommen verschiedene Förderquoten und Förderhöchstbeträge in Betracht.

Wie bewerbe ich mich um eine Förderung?

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Nach Vorlage Ihrer aussagefähigen Projektskizze entscheidet das BMVI über die Förderfähigkeit der Projektidee. Dabei wird es von dem Expertengremium "Beirat Radverkehr" beraten. Die Entscheidung wird Ihnen durch schriftliche Mitteilung des BMVI bekannt gegeben. Das BMVI ist bestrebt, die Einreicher von Projektskizzen über das Ergebnis der Entscheidung möglichst innerhalb von drei Monaten nach dem Einreichungsstichtag für die Projektskizzen zu informieren. Aus der Vorlage der Projektskizze kann kein Rechtsanspruch auf eine Förderung abgeleitet werden.

Die Einreicher, deren Projektskizzen grundsätzlich für eine Förderung ausgewählt wurden, werden in einer zweiten Stufe schriftlich vom BMVI zur Abgabe eines förmlichen Projektantrags aufgefordert. Vor Antragsabgabe lädt Sie das BMVI zu einem Antragsworkshop ein, auf dem die zuwendungsrechtlichen Grundsätze für das Antragsverfahren erläutert werden und Sie wichtige Hinweise zur Umsetzung Ihres Projektes erhalten.

Vorgesehen sind der Projektstart im Frühjahr/Sommer 2019 und eine Projektlaufzeit von maximal drei Kalenderjahren. Sie werden in dieser Zeit durch das BMVI und das mit Projektträgeraufgaben betraute Umweltbundesamt (UBA) begleitet und unterstützt. Das UBA steht Ihnen als erster Ansprechpartner in fachlichen und administrativen Fragen zur Seite.

Projektideen können ab dem öffentlichen Förderaufruf im Frühjahr 2018 ausschließlich über das elektronische Antragssystem easy-Online, https://foerderportal.bund.de/easyonline bis zum 1. August 2018 eingereicht werden.

Eventuelle Fragen zum Projektaufruf senden Sie bitte an das E-Mail-Postfach NRVP@uba.de mit dem Betreff "Projektaufruf NRVP 2020". Alle Fragen werden einschließlich der Antworten im Rückfragepool (FAQ) auf der Internetseite www.nrvp.de veröffentlicht.

Die Bewilligung der Anträge für Zuwendungen auf Kostenbasis bzw. an gewerbliche Unternehmen im Sinne des EU-Beihilferechts erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung der Beihilfe durch die EU-KOM.

Informationen zum Förderprogramm

1. Phase: Einreichung von Projektskizzen - Frist 1.08.2017

2. Phase: Antragsverfahren

a) Informationen zum Antrag auf Ausgabenbasis

b) Informationen zum Antrag auf Kostenbasis

c) Allgemeine Hinweise zur Antragstellung (Ausgaben- und Kostenbasis)